Aus Grau wird Grün
Umwandlung versiegelter Flächen im Straßenbereich in Grünflächen
Gefördert aus dem Bundesprogramm “Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel”
Projekthistorie
- 26. April 2024
Die Stadt Riedstadt erhält mit dem 1. Änderungsbescheid zum Förderbescheid die Zusage für die weitere Förderung des Projekts (Förderpaket 2). Der nun ausgestellte Bescheid sieht eine Projektförderung von maximal 1.248.893,10 € aus dem Fördertopf des Bundes „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ vor, bei geschätzten maximalen Baukosten von 1.325.342,91 Euro. Das Förderpaket 2 beinhaltet die tatsächliche Umsetzung des Projekts, also von der Ausführungsplanung über die Ausschreibung der Bauleistungen bis hin zur Bauausführung. Damit kann das Projekt weitergehen. Die Stadt hat deswegen nun den Planungsauftrag für die Fortsetzung des Projektes vergeben – die Planung übernimmt wiederum das Büro Planungsgesellschaft Natur & Umwelt (PGNU) aus Frankfurt in Zusammenarbeit mit Umweltplanung Bullermann Schneble aus Darmstadt, die für die Ingenieurleistungen beim Projekt (Ent- und Bewässerungsplanung) zuständig ist. Beide Büros hatten auch schon die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für das Projekt betreut, die die Grundlage für den jetzt genehmigten Förderantrag, Teil 2, gebildet hatte.
- 22. November 2023
Nach Abschluss der Entwurfs- und Genehmigungsplanung konnte die Büchnerstadt Riedstadt nun die umfangreichen Unterlagen für den zweiten Teil des Förderantrags zum Projekt "Aus Grau wird Grün" bei der zuständigen Bauverwaltung des Landes Hessen (Oberfinanzdirektion Frankfurt) einreichen. Dieses zweite Paket beinhaltet die eigentliche Umsetzung der Maßnahmen, also die Teile von der Ausführungsplanung über die Ausschreibung der Bauleistungen bis hin zur Bauausführung und Fertigstellungspflege. Mit einer Bescheidung dieses Förderantrags ist gegen Ende Januar/Anfang Februar 2024 zu rechnen.
- 9. November 2023
Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Versickerung von nicht schädlich verunreinigtem Niederschlagswasser durch die untere Wasserbehörde Groß-Gerau. Diese Genehmigung ist Voraussetzung für die im Rahmen des Projektes geplante Sammlung von Niederschlagswasser in den Grünflächen.
- 24. Oktober / 9. November 2023
Zustimmung der städtischen Gremien (24.10 Magistrat, 9.11. Stadtverordnetenversammlung) zur Planung und zur Einreichung der Unterlagen für das Förderpaket 2 bei der Prüf-/Förderstelle
- 23. Oktober 2023
Einreichung der Genehmigungsplanung ("Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Versickerung von nicht schädlich verunreinigtem Niederschlagswasser") bei der zuständigen unteren Wasserbehörde des Kreises Groß-Gerau.
- August bis Oktober 2023
Erstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung mit Einarbeitung der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in die Planung
- 30. August 2023
Beginn der wissenschaftlichen Begleituntersuchungen, Teil 1: Bestandserfassung
- 2. August 2023
Abschlussbericht zur Bürgerbeteiligung liegt vor
- 19. Juli 2023
Planungsdialog - dritte und letzte Runde der Bürgerbeteiligung
- Juli 2023
Online-Dialog - zweite Runde der Bürgerbeteiligung
- 6. Mai 2023
Ideenschmiede - erste Runde der Bürgerbeteiligung
- 28. Februar 2023
Beauftragung des aus der Ausschreibung erfolgreich hervorgegangenen Büros Kokonsult mit der Steuerung und Moderation der Bürgerbeteiligung im Rahmen des Projekts.
- 24. Januar 2023
Beauftragung der aus dem Ausschreibungsverfahren erfolgreich hervorgegangenen Arbeitsgemeinschaft PGNU Planungsgruppe Natur & Umwelt mbh mit UBS Umweltplanung Bullermann Schneble mit der Durchführung der Planungsleistungen bis zur Genehmigungsplanung.
- August 2022 bis Januar 2023
Ausschreibung der für das Projekt erforderlichen Planungsleistungen sowie der Moderation der Bürgerbeteiligung über das Vergabezentrum des Kreises Groß-Gerau.
- 9. August 2022
Die Büchnerstadt Riedstadt erhält den Zuwendungsbescheid über das Projekt "Aus Grau wird Grün" vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für eine Fördersumme von maximal 1.248.893,10 Euro. Teil des Bescheids sind ein ausführlicher Ausgaben- und Finanzierungsplan. Den zeitlichen Ablauf des bis Ende 2025 laufenden Projekts regelt der dem Bescheid ebenfalls beiliegende Ablauf- und Zeitplan.
- 7. Juni 2022
Einreichung des federführend von der Fachgruppe Umwelt erstellten und von Bürgermeister Kretschmann freigegebenen und unterzeichneten Förderantrags.
- 31. März 2022
Durchführung des Koordinierungsgesprächs unter Beteiligung des Fördermittelgebers (BBSR Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung), der Oberfinanzdirektion Frankfurt sowie Vertretern der Stadt Riedstadt. Dabei stellt die Stadt ihre Projektidee vor; der Fördermittelgeber erläutert die Rahmenbedingungen und Anforderungen für die Stellung des eigentlichen Förderantrags.
- 10. September 2021
Die Büchnerstadt Riedstadt wird offiziell darüber informiert, dass ihre Projektskizze akzeptiert worden ist und der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages dafür eine Fördersumme von bis zu 1.248.893,10 Euro bereitgestellt hat. Nach Durchführung eines vorbereitenden Koordinierungsgesprächs kann dann der eigentliche Förderantrag erstellt und eingereicht werden.
- 11. März 2021
Fristgerechte Einreichung der vom Bürgermeister unterzeichneten und freigegebenen Projektskizze beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.
- 22. Februar - 10. März 2021
Erstellung der Projektskizze durch die Fachgruppe Umwelt (federführend) in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Bauen und den Stadtwerken.
- Anfang Februar 2021
Die Fachgruppe Umwelt legt nach Sichtung dieser Unterlagen den Projektaufruf mit dem dazugehörigen Merkblatt sowie der ersten Projektidee Bürgermeister Kretschmann vor. Der Bürgermeister stimmt zu, einen entsprechenden Projektantrag vorzubereiten.
- 28.01.2021
Die Stadt Riedstadt erfährt vom Förderaufruf des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ durch einen Hinweis des „Bündnisses Kommunen für biologische Vielfalt“ und fordert das Antragsformular an. Frist für die Abgabe einer Projektskizze ist der 15.03.2021. Das Verfahren ist zweistufig - nach Einreichung der Projektskizze werden Projekte ausgewählt, für die dann ein konkreter Förderantrag gestellt werden kann.